Unsere Wurzeln & Werke

Eine Handvoll Leute aus der Umgebung von Altenmarkt trifft sich regelmäßig zu geselligen Abenden oder ladet sich gegenseitig zum Essen ein.
Viel wurde und wird über unsere Umwelt im Allgemeinen und speziell das Umfeld unserer engeren Heimat diskutiert. Anfangs herrschte das Gefühl, alleine ohnmächtig den negativen Ereignissen unserer Zeit gegenüber zu stehen. Aus diesen Gesprächen reifte langsam und doch beständig das Bedürfnis nicht bloß zu reden sondern tätig zu werden. Jedoch was tun? Und wo anfangen?

So wenig wir im Großen von heute auf morgen etwas verhindern oder ändern können, so sehr haben wir es im Kleinen in der Hand, uns selber zu ändern. Sich selber ändern … Das weckt bisweilen Erinnerungen an klägliches Scheitern; insbesondere allein und auf sich gestellt.

Die Rückbesinnung auf die eigenen Talente gab uns erste Sicherheiten. Unser Leib und unsere Seele sind geschaffen, zu leben und etwas Schöpferisches hervorzubringen. Jede von uns verfügt über beachtliche Fertigkeiten und Werkzeuge ..

.. aber wir gebrauchen sie nicht! Da schleicht immer wieder eine unsägliche Schwere, Trauer, Angst oder gar Wut … Die eine oder andere kennt vielleicht das Gefühl, entwurzelt 1) und ohne Mut zu sein.

Bevor wir anderen Gutes tun können, müssen wir offensichtlich erst einmal einander Gutes tun und ermuntern, uns so anzunehmen, wie wir eben sind. Unser Leib und unsere Seele sind geschaffen, in Liebe zu existieren. Wenn wir selber mit unserer Liebe und Kraft verbunden sind, werden „wir den Menschen helfen (können), sich mit ihrer Liebe und ihrer Kraft zu verbinden. Für die Zukunft dieses Planeten ist es entscheidend, dass Menschen sich lebendig fühlen können, in einem lebendigen Körper, auf einem Planeten, der lebt.“2)

Gutes tun macht Spaß!

Mit liebender Zuwendung zu Mensch und Umwelt und der Gewißheit zweier geschickter Hände sprudelten dann die Ideen nur so aus uns! Für unseren Alltag sind wir unsere eigenen und besten Experten. Und das macht Spaß! Plötzlich gibt es mehr Lösungen als Probleme.

Auch du bist herzlich eingeladen, eine WurzelWerkerIn zu werden. Deine Talente, deine Liebe und deine Ideen sind willkommen. Besuche uns einfach beim nächsten Treffen oder sprich eine der Kontaktpersonen an.
Besonders willkommen sind Männer und Väter. Auch wenn bei uns zu 90% Frauen und Mütter tätig sind und „wurzelwerkerinnen.at“ die weibliche Form der Sprache ist: Männer, traut euch!

Unsere Werke

WURZELWERK: „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder“
Unsere Freude am gemeinsamen Singen wollen wir mit Gleichgesinnten teilen und gleichzeitig mithelfen, altes Liedgut lebendig zu erhalten und für unsere Kinder und Enkel zu bewahren.

   Kontakt: Heidi Novak-Krenn, Tel. 0664/ 43 66 116


WURZELWERK: In einem Gartl in Hartl
Ein Garten kann viel. Er hört nie auf zu wachsen. Die Seele des Menschen wächst mit.
Ein Garten-Tagebuch über unsere Nahrung für Leib und Seele.

   Kontakt: Walter Kunter, Tel. 03382/ 555 02


WURZELWERK: KinderWald Altenmarkt
Zu jedem Dorf gehört einfach ein Wald.
So entstand unter uns die Idee und die Lust, mit den Kindern für ein paar Tage in den Wald zu gehen, für einige Stunden im Wald zu leben.

   Kontakt: Monika Uhl, Tel. 03382/ 53 889


WURZELWERK: Pflanzen, die helfen und heilen
Alles was du zum Leben und zum Heilen brauchst, wächst in der Gegend in der du geboren bist.

   Kontakt: Ulrike Neubauer, Tel. 03382/ 55 838


WURZELWERK: Wurzel-Suche Altenmarkt
Altenmarkt, unsere Heimat – an der Grenze zum Burgenland, an der Grenze zum ehemaligen Ungarn, an der Lafnitz, …
Wir erkunden und suchen nach geschichtlichen und botanischen Wurzeln.

   Kontakt: Franz Rabl, Tel. 03382/ 532 70  


1) Die Entwurzelung ist bei weitem die gefährlichste Krankheit der menschlichen Gesellschaft,
weil sie sich selbst vervielfältigt. Einmal wirklich entwurzelte Wesen …
verfallen entweder einer seelischen Trägheit, die fast dem Tode gleichkommt,
oder sie stürzen sich in eine hemmungslose Aktivität, die bestrebt ist,
auch diejenigen zu entwurzeln, die es noch nicht oder erst teilweise sind.

Simone Weil: Die Einwurzelung, 1956
2) Paul Linden: Das Lächeln der Freiheit, 2007; http://being-in-movement.com
unsere-werke.txt · Zuletzt geändert: 22. Apr 2012 von walter
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